Biermuseum

Bier, Kulinarisches und das Drumherum

Georg-Lechner-Biermuseum in Oelde

Wie man Beruf und Hobby vereinbart, zeigt in hervorragender Weise Braumeister Georg Lechner. Im westfälischen Oelde ist das von ihm gegründete und nach ihm benannte Georg-Lechner-Biermuseum entstanden. Getragen wird das Museum von der Naturparkbrauerei Pott’s aus Oelde. Zu den Ausstellungsstücken des Museums zählen ein originales Sudhaus von 1900, mehr als 1300 Bierkrüge, Emaileschilder und Bierflaschen. Kern der Sammlung ist aber Lechners mit 220.000 Exemplaren weltweit größte Sammlung von Bieretiketten. Lechner ist auch sonst ein umtriebiger Bierexperte. Auf seiner Homepage bewirbt er seine beiden Standardwerke „1000 Biere aus aller Welt“ und „Lechner’s Liste – Traditionelle Brauereien in Deutschland“.

http://www.georg-lechner-biermuseum.de/navi.htm

Das Biermuseum im Brauhaus Schwechat bei Wien

Ein Museum ist ein Museum ist ein Museum…? Nicht immer. Das 1641 gegründete Brauhaus Schwechat in der Nähe Wiens ist ein ein Brauereigelände, eine Gaststätte, ein Veranstaltungszentrum und eben auch ein Biermuseum. Alle Bereiche können getrennt oder verbunden erlebt werden. So bieten die Besitzer auf ihrer Homepage Feste und Parties im Museum an, auf Wunsch mit DJ. Dabei hat das Brauhaus Schwechat seine ganz große Zeit schon hinter sich. 1841 entdeckte hier Brauer Anton Dreher ein Verfahren zum Brauen und zur Lagerung von untergärigem Bier – das heute überall bekannte Lagerbier, damals noch als „Wiener Bier“ bezeichnet.

http://www.brauhaus-schwechat.at/ueber-uns/geschichte.html

Das Bier- und Oktoberfestmuseum in München

Bier in München ist ohne das Oktoberfest undenkbar. Nur folgerichtig also, dass es in München nicht einfach nur ein Biermuseum gibt, sondern ein Bier- und Oktoberfestmuseum. Betrieben wird das Biermuseum vom Verein „Münchner Oktoberfestmuseum“, den der Wirt des Löwenbräuzeltes auf dem Oktoberfest gegründet hat. Neben der Dauerausstellung „Oktoberfest – Einst und Jetzt“ betreibt der Verein im Biermuseum auch wechselnde Ausstellungen zum Thema „Bier und Oktoberfest“. Im eigentlichen Biermuseum erfährt der Besucher einiges über die Geschichte des Bieres von der Völkerwanderung über die Klöster des Mittelalters und das berühmte Reinheitsgebot bis heute. Das Bier und Oktoberfestmuseum befindet sich in einem schönen alten Gebäude aus dem 14. Jahrhundert.

http://www.bier-und-oktoberfestmuseum.de/dahoam.html

Das Biermuseum „Zum alten Bock“

Hinter den meisten Biermuseen stehen Institutionen, seien es große Brauereien oder die örtliche Behörde für Tourismus-Marketing. Da freut es einen, wenn ab und zu ein privater Sammler ohne jede staatliche oder sonstige Förderung ein kleines Museum aufbauen kann. So geschehen im schweizerischen Rüthi, wo Pierre Cobbioni, als er pensioniert wurde, seine riesige Sammlung von Bierkrügen, -gläsern, -flaschen, -plakaten, -schildern und noch einigem mehr als Grundstock für ein Biermuseum „Zum alten Bock“ machte. Fast alles hat Cobbioni in Eigenregie selbst gemacht, den Rest haben ortsansässige Handwerker zu Vorzugspreisen erledigt. Das Biermuseum „Zum alten Bock“ kann nur im Rahmen einer Führung nach vorheriger Anmeldung gesehen werden.

http://www.biermuseum.ch/index2.html

Biermuseum in Ingolstadt zeigt originale Gasthausbrauerei

Brauerei-Museen, in denen man sehen kann, wie heute und früher Bier in Brauereien gebraut wird und wurde, gibt es zuhauf. Aber wie ist es mit den kleinen Gasthausbrauereien, die oft nur für den eigenen Verbrauch brauten. Wer einmal sehen möchte, wie eine Gasthausbrauerei im 19. Jahrhundert aussah, der ist im Museum der Gaststätte Kuchlbaur im bayerischen Ingolstadt richtig. Hier ist eine vollständige Gasthausbrauerei mit sämtlichen alten Geräten und Werkzeugen aufgebaut. Auch wie das Bier später in Fässer oder Flaschen abgefüllt wurde ist zu sehen. Gäste der Gaststätte Kuchlbaur bekommen eine kostenlose Führung durch das Biermuseum.

http://www.biermuseum-ingolstadt.de/

Das Biermuseum in St. Vith

Die Region Rodt-Tomberg bei St. Vith in Belgien, in der Nähe zur deutschen Grenze, kennt man in erster Linie als Skigebiet. Dort gibt es aber auch in der Stadt St. Vith ein Biermuseum, in dem fast 4000 Bierflaschen aus 140 Ländern mit dazu passenden Biergläsern ausgestellt werden. Außerdem gibt es einige Bierutensilien und Antiquitäten zu sehen, die in das Bierbrauen auf fünf Kontinenten einführen. Und da der Mensch nicht vom Sehen satt wird, gibt es im Museum 50 verschiedene Biersorten zum Probieren, darunter auch ein eigenes Museumsbier. Der Eintritt ins Museum ist frei.

http://www.biermuseum.be/de/biermuseum.html

Das umfangreichste Biermuseum der Welt

Dass es ein Biermuseum ins Guiness Buch der Rekorde schafft, versteht sich nicht gerade von selbst. Genau dieses Kunststück ist dem Brauerei- & Büttnereimuseum der bayerischen Traditionsbrauerei Maisel gelungen. Aufgrund der Vielzahl seiner Ausstellungsgegenstände hat es den Titel des „umfangreichsten Biermuseums der Welt“. Aber nicht nur das zieht jedes Jahr 25.000 Besucher nach Bayreuth. Das vorbildliche Museum versteht sich selbst als „Museum zum Anfassen“. Gleich ob man im Sudhaus ist, im Maschinenhaus oder in der Büttnerei, alles funktioniert noch genauso wie früher und steht nicht einfach nur herum. Wer übrigens mit dem Namen Büttner nichts anfangen kann: So heißt mundartlich der Fassbinder.

http://www.maisel.com/museum

Das einzige Brauereimuseum Norddeutschlands

Zwei Dinge heben das Brauerei-Museum in Lüneburg aus der Masse der Brauerei- und Biermuseen hervor. Zum Einen ist es das einzige Brauereimuseum in Norddeutschland, zum Anderen ist der Eintritt frei. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu sehen gäbe. Eine ganze Zahl teilweise seltener Gerätschaften und gleich zwei große Braukessel sind auf insgesamt vier Stockwerken im Sudhaus der früheren Kronen-Brauerei zu besichtigen. Auch typisch norddeutsche Geräte wie Eissäge und -haken sind in Lüneburg zu sehen, mit denen die Bierbrauer vor Erfindung des Kühlhauses im Winter frisches Natureis aus den zugefrorenen Seen schnitten und einlagerten.

http://www.luene-info.de/brau.html

Historisches Brauereimusum im Kloster

Mag sein, dass die Ägypter das Bierbrauen erfunden haben. Aber wenn wir von Braukunst reden, dann stellen wir uns keine Germanen beim Mettrinken vor, sondern denken an die Mönche im Mittelalter. Dieser großen Tradition des Klosterbrauens sieht sich die Alpirsbacher Brauerei im Schwarzwald verpflichtet. In der über 900 Jahre alten benediktinischen Klosteranlage wird nicht nur bis heute Bier gebraut, Besucher können in der Ruhe des Klosters z.B. Gläser aus der Glasbläserei kaufen oder sich inmitten der alten Mauern trauen lassen. Im Alpirsbacher Brauereimuseum werden historische Brauanlagen gezeigt und man kann dem Biersieder beim Arbeiten zusehen. Bei einer Führung durch die Klosterdestille wird gezeigt, wie man aus Bier Bierschnaps destilliert.

http://www.alpirsbacher-brauwelt.de/

Das Brauerei-Museum Dortmund

Neben Bayern steht das Ruhrgebiet für deutsche Braukunst und hier vor allem die Stadt Dortmund. So ist es nur folgerichtig, dass im Brauerei-Museum Dortmund ein großer Teil der Ausstellung der Bierstadt Dortmund und seinen Brauereien gewidmet ist. Schon das Museum selbst ist Teil dieser Geschichte. Das Brauerei-Museum wurde im ehemaligen Maschinenhaus und der Maschinenhalle der Hansa Brauerei untergebracht. Besucher können vom Empfangsbereich aus leicht das historische Sudhaus der Hansa-Brauerei und die Dortmunder-Actien-Brauerei (DAB) erreichen. Das Museum ist unterteilt in die vier Ausstellungsbereiche „Dortmunder Brauereigeschichte“, „Bierstadt Dortmund 1950-heute“, „Rohstoffe und Brauen“ und „Brauwesen vor 1950“.

http://dev.brauereimuseum.dortmund.de/project/assets/template3.jsp?tid=57967&iid=nl&smi=1.0

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