Biermuseum

Bier, Kulinarisches und das Drumherum

Georg-Lechner-Biermuseum in Oelde

Wie man Beruf und Hobby vereinbart, zeigt in hervorragender Weise Braumeister Georg Lechner. Im westfälischen Oelde ist das von ihm gegründete und nach ihm benannte Georg-Lechner-Biermuseum entstanden. Getragen wird das Museum von der Naturparkbrauerei Pott’s aus Oelde. Zu den Ausstellungsstücken des Museums zählen ein originales Sudhaus von 1900, mehr als 1300 Bierkrüge, Emaileschilder und Bierflaschen. Kern der Sammlung ist aber Lechners mit 220.000 Exemplaren weltweit größte Sammlung von Bieretiketten. Lechner ist auch sonst ein umtriebiger Bierexperte. Auf seiner Homepage bewirbt er seine beiden Standardwerke „1000 Biere aus aller Welt“ und „Lechner’s Liste – Traditionelle Brauereien in Deutschland“.

http://www.georg-lechner-biermuseum.de/navi.htm

Die Biernotizen des Brauereiexperten

Der Österreicher Michael Kraneführer ist Bierexperte und Bierflaschensammler. Auf seiner Website brauereifuehrer.com informiert Kraneführer erschöpfend über österreichische Brauereien, Biersorten, erklärt den Brauvorgang und zeigt eine Auswahl seiner Bierflaschensammlung. Noch interessanter für Bierfans ist aber Kraneführers Bier-Blog, von ihm Biernotizen genannt. Dies schon allein deshalb, weil die Website auf dem Stand von 2004 stehen geblieben ist, während der Blog bis heute aktuell ist. Hier bloggt der Experte regelmäßig aktuelle Biernews, eigene Verkostungen seltener Biersorten und -marken oder seine neuesten Entdeckungen bei österreichischen Brauereien. Dabei fürchtet er auf der Suche nach leckeren Bieren auch keine extremen Herausforderungen wie Brombeerbier oder Belgian Fruit Ale.

http://brauereifuehrer.wordpress.com/

Große Bierflaschensammlung im Internet

Allzu viel erfährt man über die australische Bierflaschensammlerin Lindsay auf ihrer Homepage leider nicht, aber immerhin soviel, dass ihre vier Lieblingsbiere in wirklich wunderschönen und seltsamen Flaschen geliefert werden. Für Bierflaschensammler und -fans ist die Seite dennoch Pflicht, immerhin sind dort Fotos von über 600 Bierflaschen aus aller Welt abgebildet, darunter so skurrile Länder wie Sri Lanka, Sambia oder Libanon. Deutschland ist z.B. mit Bitburger, Veltins, Beck’s oder Warsteiner vertreten, aber auch mit selteneren Flaschen wie Denner Spezial, Berliner Bürgerbräu oder dem Franz Josef Jubelbier. Weitere große Sammlungen gibt es z.B. aus den klassischen Bierländern Belgien, Tschechien, England und natürlich auch Australien.

http://www.riverviewendo.com.au/beer/collback.htm

Das Biermuseum “Zum alten Bock”

Hinter den meisten Biermuseen stehen Institutionen, seien es große Brauereien oder die örtliche Behörde für Tourismus-Marketing. Da freut es einen, wenn ab und zu ein privater Sammler ohne jede staatliche oder sonstige Förderung ein kleines Museum aufbauen kann. So geschehen im schweizerischen Rüthi, wo Pierre Cobbioni, als er pensioniert wurde, seine riesige Sammlung von Bierkrügen, -gläsern, -flaschen, -plakaten, -schildern und noch einigem mehr als Grundstock für ein Biermuseum „Zum alten Bock“ machte. Fast alles hat Cobbioni in Eigenregie selbst gemacht, den Rest haben ortsansässige Handwerker zu Vorzugspreisen erledigt. Das Biermuseum „Zum alten Bock“ kann nur im Rahmen einer Führung nach vorheriger Anmeldung gesehen werden.

http://www.biermuseum.ch/index2.html

Bier und Games

Der Name ist Programm: Auf Bier.de geht es um Bier. Kernstück des Bier-Portals ist das Forum, in dem sich angemeldete Nutzer darüber austauschen können, wie das Veltins in der neuen Design-Flasche schmeckt oder ob die Jugend zu viel trinkt. Gleichgesinnte können sich über das Portal auch zum Chat verabreden. Ein zweiter großer Bereich des Portals sind Online-Games wie virtuelles Tischkicker, Bowling oder Dart. Hier kann man sich mit einem neuen Highscore in die Bestenliste eintragen oder sich im Bier.de-Games-Forum darüber beschweren, dass es nicht geklappt hat. Außerdem gibt es auf der Seite einen Bereich mit einigen Videos, wie man selber Bier braut und einen Newsbereich.

http://www.bier.de/

Biermuseum in Ingolstadt zeigt originale Gasthausbrauerei

Brauerei-Museen, in denen man sehen kann, wie heute und früher Bier in Brauereien gebraut wird und wurde, gibt es zuhauf. Aber wie ist es mit den kleinen Gasthausbrauereien, die oft nur für den eigenen Verbrauch brauten. Wer einmal sehen möchte, wie eine Gasthausbrauerei im 19. Jahrhundert aussah, der ist im Museum der Gaststätte Kuchlbaur im bayerischen Ingolstadt richtig. Hier ist eine vollständige Gasthausbrauerei mit sämtlichen alten Geräten und Werkzeugen aufgebaut. Auch wie das Bier später in Fässer oder Flaschen abgefüllt wurde ist zu sehen. Gäste der Gaststätte Kuchlbaur bekommen eine kostenlose Führung durch das Biermuseum.

http://www.biermuseum-ingolstadt.de/

Das Biermuseum in St. Vith

Die Region Rodt-Tomberg bei St. Vith in Belgien, in der Nähe zur deutschen Grenze, kennt man in erster Linie als Skigebiet. Dort gibt es aber auch in der Stadt St. Vith ein Biermuseum, in dem fast 4000 Bierflaschen aus 140 Ländern mit dazu passenden Biergläsern ausgestellt werden. Außerdem gibt es einige Bierutensilien und Antiquitäten zu sehen, die in das Bierbrauen auf fünf Kontinenten einführen. Und da der Mensch nicht vom Sehen satt wird, gibt es im Museum 50 verschiedene Biersorten zum Probieren, darunter auch ein eigenes Museumsbier. Der Eintritt ins Museum ist frei.

http://www.biermuseum.be/de/biermuseum.html

Die Bierbörse im Internet

Zum Sammeln gehört das Kaufen, Verkaufen und Tauschen mit Gleichgesinnten. Dafür gibt es Sammlermessen oder -treffen, aber auch das Internet gewinnt an Bedeutung für die Erweiterung der Sammlung. Hier lassen sich schnell Kontakte knüpfen und potentielle Tauschpartner finden. Eine der ersten Adressen für Biersammler im Internet ist die Bierbörse, eine Unterkategorie der Website Meinesammlung.com. Hier können Sammelgesuche bzw. Verkaufsangebote anderen Sammlern unterbreitet werden. Eine schnelle Übersicht verschaffen die Kategorien wie „Bierdosen“, „Bierflaschen“ oder „Kronkorken“. „Bierdeckel“ sind gleich in mehrere Kategorien aufgeteilt worden. Ergänzt wird die Bierbörse durch ein Sammlerforum, bislang aber noch ohne spezielle Bierthemen.

http://www.meinesammlung.com/bier/

Über 1001 Art ein Bier zu öffnen

Wie macht man ein Bier mit einem Hammer auf? Und wie mit einer Pfanne? Was ist mit Hundeleine, Farbroller, Gutscheinheft, Waschmaschine und Dachrinne? Wie man ohne Flaschenöffner im Großstadtdschungel überlebt, zeigt die Redaktion von „1000 Arten ein Bier zu öffnen“, und dabei ist ihnen kein Gegenstand zu klein, zu groß, zu weich oder zu rund, als dass sie damit nicht eine Flasche Bier aufmachen könnten. Wie es geht, zeigen sie in Foto-Anleitungen mit jeweils drei Bildern. Das anfängliche Ziel 1000 Arten wie man ein Bier öffnet zu beschreiben, haben sie bereits erreicht. Am 19. Juli 2006 stellten sie die 1001. Art vor: Fassbier.

http://stuff.twoday.net/

Das Biermuseum in der Salzburger Bier-Erlebniswelt

Die größte Bier-Erlebniswelt Europas bietet die österreichische Stiegl-Brauerei in Salzburg. Das Brauerei-Museum ist Teil der Stiegl’schen Brauwelt, die neben dem Museum verschiedene Gaststuben, einen Biergarten und zahlreiche Events beinhaltet.Im Museum kann über mehrere Stockwerke einiges über die Geschichte des Bierbrauens gelernt werden. Besonders beeindruckend sind der Braualtar im 2. Stock, die Nachbildung einer Fassbinderei und der größte Bierturm der Welt, randvoll gestopft mit ausschließlich österreichischen Bierflaschen. Am Ende des Rundgangs kann man den Brauern beim Brauen des Biobieres Paracelsus zusehen, das dann gleich in einer der Gaststuben verkostet werden kann. Auf der Website gibt es ein kurzes Video, das durch das gesamte Biermuseum führt.

http://www.stiegl.at/de/brauwelt/museum/impressionen/

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